Labor für Zytologie und Immunphänotypisierung

Das Diagnostiklabor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie am Standort Campus Benjamin Franklin der Charité ist in die Organisationsstruktur des Labor Berlin integriert.

 

Im Labor für Zytologie und Immunphänotypisierung wird das gesamte Spektrum der hämatologischen Diagnostik angeboten: Zytologie, inkl. Zytochemie, sowie Immunphänotypisierung von peripheren Blutproben, Knochenmarkaspirat, Liquor und Ergußmaterial. Die angebotenen Untersuchungen werden für alle am CBF behandelten Patienten angeboten und auch für Patienten externer Kliniken, die im Rahmen der bundesdeutschen Studien für die Behandlung der akuten lymphatischen Leukämie des Erwachsenenalters (GMALL-Therapiestudien; s.u.). Das Labor für Zytologie und Immunphänotypisierung nimmt regelmässig an Ringversuchen teil und wurde im letzten Jahr von der DAkkS akkreditiert.

 

Ihr PD Dr. Stefan Schwartz

Leiter des Labors für Zytologie und Immunphänotypisierung

 

 

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Diagnostisches Spektrum

Im Labor für Zytologie und Immunphänotypisierung wird das gesamte Spektrum der hämatologischen Diagnostik angeboten: Zytologie, inkl. Zytochemie, sowie Immunphänotypisierung von peripheren Blutproben, Knochenmarkaspirat, Liquor und Ergußmaterial. Die angebotenen Untersuchungen werden für alle am CBF behandelten Patienten angeboten und auch für Patienten externer Kliniken, die im Rahmen der bundesdeutschen Studien für die Behandlung der akuten lymphatischen Leukämie des Erwachsenenalters (GMALL-Therapiestudien; s.u.). Das Labor für Zytologie und Immunphänotypisierung nimmt regelmässig an Ringversuchen teil und wurde im letzten Jahr von der DAkkS akkreditiert.

Referenzdiagnostik GMALL-Therapiestudien

Das Labor für Zytologie und Immunphänotypisierung ist seit 1988 zentrales Referenzlabor für die bundesdeutschen Studien für die Behandlung der akuten lymphatischen Leukämie des Erwachsenenalters im Verbund der Öffnet externen Link im aktuellen FensterGMALL (German Multicenter ALL). Studien-bezogene Proben (v.a. Knochenmark, peripheres Blut) werden mittels multiparametrischer Durchflußzytometrie untersucht um einen Referenzbefund für die einsendenden Kliniken zu erstellen. Zusätzlich erfolgt im Rahmen der zentralen Diagnostik in der AG Burmeister eine molekulargenetische Diagnostik der Untersuchungsmaterialen zum Nachweis charakteristischer genetischer Veränderungen, die nicht nur von wissenschaftlichem Interesse sind, sondern von unmittelbarer therapeutischer Bedeutung sind.

Die GMALL-Studiengruppe umfasst mehr als 130 deutsche Kliniken und hat durch die seit mehreren Jahrzehnten durchgeführten Studien und Erfahrungen internationale Bedeutung erlangt. Die von der GMALL-Studiengruppe entwickelten Behandlungskonzepte sind nicht nur in Deutschland sondern auch in anderen Ländern als Standard etabliert.

Die Immunphänotypisierung ist eine unverzichtbare Standarddiagnostik bei der ALL. Hierdurch lassen sich biologisch distinkte Subtypen der ALL identifizieren, die eine entscheidende Basis für eine risikoadaptierte Therapieplanung und weiterführende molekulare Diagnostik darstellen. Die Klassifikation der ALL orientiert sich grundsätzlich am Expressionsprofil verschiedener Antigene, die eine Zuordnung zum Reifungsgrad analog der physiologischen Entwicklung lymphatischer Zellen erlauben (Abbildung). Hieraus wurde eine Klassifikation entwickelt, in welcher sich prognostisch bedeutsame Subtypen wieder finden.

Anforderungsschein Zytologie/Immunzytologie (intern)

Untersuchungsauftrag GMALL-Studien