Klangtherapie

Klangtherapie für stationäre Patientinnen und Patienten

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Impressionen von der Klangtherapie

Was ist die Klangtherapie?

Die Idee, dass Klänge, Musik und Rhythmen heilsam für Körper, Geist und Seele sein können, ist seit tausenden von Jahren bekannt.

In der Musiktherapie wird dieses Wissen zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung psychischer und körperlicher Gesundheit eingesetzt.

Ziel der Klangtherapie ist es, wieder aufmerksam für die eigene innere Melodie zu werden, und die Saiten in sich wieder zu entdecken, die schwingen, klingen und lebendig sind. Bei einer schweren Erkrankung kann es zum Verlust des Vertrauens in den eigenen Körper kommen. Die Klangtherapie kann eine Brücke darstellen, so dass sich eine neue Art der Verständigung entwickelt und wieder ein vertrauensvollerer Zugang zum Körper gefunden wird. Das begünstigt einen inneren Spannungsausgleich und kann das Erleben von "mit sich und der Welt im Einklang sein" ermöglichen.

Die Klangtherapie ist eine rezeptive Form der Musiktherapie, in der Klänge vom Therapeuten für den Patienten erzeugt werden, die ein monotones, unstrukturiertes, aber lebendiges und obertonreiches Klangerlebnis kreieren. Sie fördern in der Regel das Entstehen einer tiefen Entspannung.

Musikalische Vorerfahrungen sind dafür nicht erforderlich.

Klangtherapie kann die objektive Realität einer Krebserkrankung nicht verändern, aber sie kann helfen, Bedingungen und Ressourcen zu finden, um die Situation besser zu bewältigen.

Aussagen von Patienten:

" Die Vibrationen des Instrumentes waren im ganzen Körper spürbar und ich hatte die Vorstellung, dass die Zellen im Operationsbereich anfangen zu regenerieren."

"mein Geist ist für einige Zeit ganz ruhig geworden-keine Gedanken. Das war schön."

"ich bin einfach ganz weit abgetaucht"

"die Klänge haben mich beruhigt und ich konnte meine Gefühle einfach da sein lassen."

Die Klangtherapie wird eingesetzt:

  • zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit
  • Zur Reduktion von Angst und Depression
  • zur Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • zum Abbau von Stress und negativen Emotionen
  • zur Linderung von Schmerzzuständen
  • zur Stärkung des Selbstwertgefühls
  • um Hoffnung wiederzugewinnen
  • um Ressourcen verfügbar zu machen
  • zur Verbesserung der Lebensqalität

Quellenangaben (für Interessierte von uns empfohlene Literatur zur Vertiefung)

  1. "Befund Krebs - Deutsches Magazin für Tumorerkrankte", Ausgabe 04/2004, Kerstin Miehel (Dipl. Psychologin)
  2. Prof. Tuschy, G.: Vortrag in der kassenärztlichen Vereinigung (2007)