Zur Ruhe kommen - Entspannungsmethoden zur Stressbewältigung für Patienten und Angehörige

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Liebe Patienten und liebe Angehörige,

Entspannungsübungen sind zunächst ungewohnt. Startschwierigkeiten wie Gedankenabschweifen sind normal. Daher empfehlen wir Ihnen, mehrmals zu üben, um lernen zu können, sich aktiv zu entspannen. 


 Unser Tipp: Haben Sie Geduld mit sich und üben Sie beharrlich.

Progressive Muskelentspannung (PMR)

Die PMR basiert auf einem Wechsel von Anspannung und Entspannung der Muskeln. Durch gezielte Anspannung einzelner Muskelgruppen kann das Entspannungsgefühl besonders deutlich gespürt werden kann. Außerdem wird die Durchblutung angeregt, wodurch ein angenehm warmes Gefühl empfunden werden kann.

Atementspannung

Der Fokus dieser Entspannungsform liegt auf der bewussten Wahrnehmung des Atems. Diese Beobachtung hilft, Körper und Geist zu beruhigen.

Autogenes Training

Das Autogene Training entspannt den Körper durch die Kraft der Gedanken. Sätze wie „Mein linker Arm wird ganz schwer“ suggerieren dem Körper ein Gefühl der Entspannung. Bekannte Übungen arbeiten mit Sätzen der Wärme und Schwere. Mit Übung werden Sie das Entspannungsgefühl vertiefen können.

BodyScan - Achtsamkeit

Bei dieser Übung geht es um die achtsame Wahrnehmung des Körpers. Nach und nach wird der ganze Körper, von Kopf bis Fuß, gespürt.

Phantasie- und Traumreisen

Mit dieser Entspannungsform reist man gedanklich an Orte der Ruhe und Schönheit. Ob ein Spaziergang im Wald oder am Meer oder die Suche nach dem eigenen Ort der Sicherheit und Ruhe – Ihre Phantasie wird angeregt.